Das Mondgrundstück Ein Original von Mondland
  • Mondmeere

    Die Maria (lateinisch für "Meere", Singular: das Mare) weisen zueinander, mit Ausnahme der Krater, nur sehr geringe Höhenunterschiede von maximal 100 Meter auf. Viele der Bezeichnungen der "Mondmeere" und als "Seen", "Sümpfe" und "Buchten" bezeichneten Strukturen, gehen auf den Astronom Giovanni Battista Riccioli (1598-1671) zurück. 1651 veröffentlichte er eine Karte, in der er alle Erhebungen und Krater der Mondoberfläche mit Namen versah.

    Für markante Oberflächenformationen griff man hauptsächlich auf bekannte Astronomen und Mathematiker zurück. Viele der von Riccioli erfundenen Bezeichnungen werden noch heute benutzt. Seit dem auch die Oberfläche der bis dahin "namenlosen" Rückseite des Mondes bis ins letzte Detail erfasst worden war, sind auch Forscher unserer Zeit auf dem Mond verewigt worden.

    International (Latein) Deutsche Bezeichnung
    Sinus Iridium Regenbogenbucht
    Mare Tranquilitatis Meer der Ruhe
    Oceanus Procellarium Ozean der Stürme
    Lacus Mortis See des Todes
    Lacus Somniorum See der Träume
    Mare Australe Südliches Meer
    Mare Cognitum Bekanntes Meer
    Mare Crisium Meer der Gefahren
    Mare Foecunditatis Meer der Fruchtbarkeit
    Mare Frigoris Meer der Kälte
    Mare Humboldtianum Humboldt-Meer
    Mare Humorum Meer der Feuchtigkeit
    Mare Imbrium Regenmeer
    Mare Ingenii Meer der Begabung
    Mare Marginis Randmeer
    Mare Moscoviense Moskau-Meer
    Mare Nectaris Honigmeer
    Mare Nubium Wolkenmeer
    Mare Orientale Östliches Meer
    Mare Serenitatis Meer der Heiterkeit
    Mare Smythii Smith-Meer
    Mare Spumans Schäumendes Meer
    Mare Undarum Wellenmeer
    Mare Vaporum Meer der Dünste
    Palus Epidemiarum Sumpf der Krankheiten
    Palus Putredinis Sumpf der Fäulnis
    Sinus Aestuum Bucht der Fluten
    Sinus Medii Bucht der Mitte
    Sinus Roris Taubucht