Das Mondgrundstück Ein Original von Mondland
  • Outer Space Treaty – Weltraumgesetz

    In Bezug auf extraterrestrische Grundstücke gibt es heute zwei relevante Abkommen, die so genannten "Moon Treaty's". Diese Abkommen der Vereinten Nationen beziehen sich auf die "Ausnutzung des Mondes und anderer Himmelskörper- Ressourcen zu Profitzwecken". Es handelt sich hier um das "Outer Space Treaty" von 1967 und in der Nachbesserung von 1979 und als "Moon Treaty" von 1984.

    Das Outer Space Treaty von 1967 verbietet es Staaten, sich den Mond sowie andere Planeten in der Form eines "Claims" (Besitzerrechts Antrag) anzueignen. Die Regierungen haben mit dem Outer-Space-Treaty effektiv ihre Rechte an extraterrestrischen Himmelskörpern abgegeben. Die UNO wurde sich nach der Ratifizierung dieses Abkommens bewusst, dass in Zukunft auch nicht staatlich geführte Unternehmen wirtschaftliche Interessen im Weltraum umsetzten könnten. So haben die Ausschüsse der Vereinten Nationen daher in den Jahren danach viel Aufwand betrieben, einen Anhang an das Treaty zu bekommen, um auch diese Umstände einzugrenzen.

    Alle weiteren Versuche, den Mond umfassend unter Schutz zu stellen scheiterten jedoch. Die meisten Mitgliederstaaten der UNO waren einfach nicht bereit, weitere Zugeständnisse zu machen. Erst 17 Jahre später konnte eine neue Fassung zur Abstimmung gebracht werden.

    Das Moon Treaty von 1984 verbietet es nun auch Individuen und Firmen, sich den Mond und andere Himmelskörper anzueignen, bzw. sie aus Profitzwecken zu nutzen. Allerdings: von den seiner Zeit 185 Mitgliedstaaten der UNO haben es nur zehn Länder ratifiziert. Die sich verwehrten, sind unter anderem alle im Weltraum tätigen Nationen, wie u.a. die USA, Russland, Japan, China und Deutschland. Man hat es schlichtweg abgelehnt zu unterschreiben, daher ist bei der Mehrheit aller UN Mitgliedstaaten das Moon-Treaty also nicht Gesetz. Aus diesem Umstand heraus bilden wir mit unserer Vergabe von Mondgrundstücken keine Opposition zur Moon Treaty.

    Gesetze auf dem Mond

    Derartige Gesetze gibt es bislang nicht, jedoch ist der Mond zu Forschungszwecken für jeden zugänglich. Im Prinzip gehören die Himmelskörper allen und keinem, wie die Hohe See oder die Antarktis. Kein Staat, kein Privatunternehmen könne daran gehindert werden, ins All zu fliegen. Das regelt Artikel I des Weltraumvertrags von 1967.

    Artikel VII etwa legt fest, wer für Schäden haften muss, die Weltraumobjekte verursacht haben. Eigentlich steht der Heimatstaat eines Privatunternehmens in der Pflicht, die Weltraumaktivitäten seiner Bürger zu genehmigen, zu überwachen und im Schadensfall für sie gerade zu stehen. Doch dafür fehlen hierzulande noch die gesetzlichen Bestimmungen.

    gesetze auf dem mond